Über mich

Was Sie über mich wissen sollten

Mein Leben ist geprägt von dem Willen, etwas zum Positiven zu bewegen, und dem Bestreben, meine Überzeugung auch dann zu offenbaren, wenn mir bewusst ist, dass ich damit anecken könnte.

In meinem Leben habe ich erreicht, was ich mir beruflich vorgenommen hatte, obwohl ich es wegen meiner Schwerbehinderung nicht leicht gehabt habe.

Dankbar bin ich dafür, nach der Wiedervereinigung an dem Aufbau einer rechtsstaatlichen Justiz im Land Brandenburg mitgewirkt zu haben, wo ich seit 1994 wohnhaft bin. Besonders wichtig war mir dabei der Kampf gegen den gewalttätigen Rechtsextremismus, den ich nicht nur als Staatsanwalt, sondern auch als Mitglied der Zivilgesellschaft geführt habe. Denn das wiedervereinte, demokratische  Deutschland als Teil einer europäischen Wertegemeinschaft ist eine Errungenschaft, die mit allen rechtstaatlichen Mitteln verteidigt werden muss. Das ist nun auch gegenüber den Rechtspopulisten erforderlich.

Mich hat geprägt, dass ich als Staatsanwalt im Strafverfahren nur der Wahrheit und Gerechtigkeit verpflichtet bin.

Ebenso wie die Beschäftigung mit den Ursachen von Kriminalität und den Möglichkeiten, diese zu verhindern. Durch meine Tätigkeit bin ich mit den unmittelbaren Auswirkungen von sozialen Ungerechtigkeiten und mit gescheiterter Einbindung in die Gesellschaft vertraut und habe den Wunsch, nach Kräften Abhilfe zu schaffen.

Wegbegleiter und enger Vertrauter bei all meinen Tätigkeiten ist die Musik. Seitdem ich als Kind aus gesundheitlichen Gründen zwei Jahre ans Bett gefesselt war, ist sie aus meinem Leben nicht weg zu denken. Dabei bin ich in den Zeiten der Digitalisierung dem Vinyl treu geblieben und freue mich, dass meine früher belächelte Schallplattensammlung nun zunehmend bewundert wird.

Ich bin glücklich verheiratet, und meine Frau Katrin unterstützt mich im Wahlkampf.

Meine Themen

Warum sollten Sie mich wählen?

Lebenslauf

Mein Leben in einer Tabelle

10. März 1953

Geburt in Comodoro Rivadavia (Argentinien) als Sohn des damaligen Farmers auf der Estancia Bajo Grande (Patagonien) Wilfried Rautenberg und seiner Frau Ingeborg; deutsche Staatsangehörigkeit nach dem ius sanguinis, argentinische nach dem ius soli; evangelisch-lutherisches Bekenntnis

1954

Übersiedlung mit den Eltern in die Bundesrepublik

1960 – 1962

Erkrankung mit häuslicher Pflege, Schwerbehinderung (G), Unterrichtung durch die Mutter aufgrund einer Sondergenehmigung der Schulbehörde, im April 1962 Einschulung in das Dritte Schuljahr

Mai 1972

Abitur am Corvinianum Northeim (Niedersachsen)

Oktober 1972 bis April 1982

Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen, nach dem Ersten Staatsexamen (1977 in Celle) Promotionsstudium sowie Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Dr. Martin Gschwind und Prof. Dr. Peter Rieß in Göttingen, Promotion zum Dr. jur. (1980), Referendariat und Zweites Staatsexamen (1982 in Hannover)

seit April 1974

Mitglied der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e.V. in Bamberg

Oktober 1982 bis August 1987

Staatsanwalt in Lübeck

seit September 1983

Mitglied des Deutschen Richterbundes

September 1987 bis August 1990

Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe

17.Juni 1990

Eintritt in die SPD am damaligen „Tag der Deutschen Einheit“

September 1990

Abordnung zum Generalstaatsanwalt in Schleswig

Januar 1991

Beförderung zum Oberstaatsanwalt beim Generalstaatsanwalt in Schleswig

April 1991

Erneute Abordnung zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof

Januar 1992

Beförderung zum Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof; Eintritt bei Amnesty International Sektion Bundesrepublik Deutschland e.V.

Juli 1992

Abordnung an die Staatsanwaltschaft Potsdam als Leiter der Schwerpunktabteilung für DDR – Bezirkskriminalität und -Justizunrecht

Dezember 1993

Versetzung in das Land Brandenburg als Leitender Oberstaatsanwalt in Neuruppin

seit März 1996

Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg

April 2000 bis Januar 2016

Mitglied im Externen Beirat für den brandenburgischen Justizvollzug

seit Mai 2000

Mitglied im Fachbeirat zur Hilfe für Opfer von Menschenhandel im Land Brandenburg

seit Juni 2000

Einzelmitglied im brandenburgischen Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

seit Juli 2001

Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz

2002 bis 2004

Ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift „Goltdammer’s Archiv für Strafrecht“

seit 2003

Mitherausgeber der Zeitschrift „Neue Justiz“

Juni 2005

Verleihung des Offizierskreuzes des Verdienstordens der Republik Polen

Januar 2006

Heirat (Katrin Rautenberg, Leiterin Präsidialbüro, Pressestelle, Protokoll des Landtages Brandenburg)

November 2006 bis Februar 2008

Gründungsvorstand der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (mit Prof. Dr. Klaus Ziemer)

seit April 2007

Dienstältester deutscher Generalstaatsanwalt

August 2008 bis November 2011

Mitglied des Vorstands der Scharwenka Stiftung in Bad Saarow

März 2009

Verleihung des Hans-Gross-Preises durch den Landesverband Brandenburg des Bundes Deutscher Kriminalbeamten

9. April 2009

Beseitigung des Status eines „politischen Beamten“ durch Inkrafttreten des novellierten brandenburgischen Landesbeamtengesetzes

seit Dezember 2009

Mitglied im Fachbeirat ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur

11. September 2013

Ernennung zum Honorarprofessor der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) nach mehrjähriger Lehrtätigkeit

seit Februar 2017

Mitglied im Beirat des Projekts „Entwicklung von Fortbildungsmodulen für Strafjustiz und Staatsanwaltschaft im Themenfeld Rassismus“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR)

Publikationen

Eine Auflistung meiner Publikationen

Bücher
  • Die Beurteilung psychiatrischer Gutachten im Strafprozess. Stuttgart 1982 (mit Martin Gschwind und Franz Petersohn).

  • Verminderte Schuldfähigkeit. Ein besonderer, fakultativer Strafmilderungsgrund? Heidelberg 1984 ( = Diss. Göttingen 1980).

  • Kriminalpsychopathologie. Berlin 1987 (mit Martin Gschwind).

  • Die Geschichte der Staatsanwaltschaft in Deutschland bis zur Gegenwart. Ein Beitrag zur Beseitigung ihrer Weisungsabhängigkeit von der Regierung im Strafverfahren (mit Ernst Sigismund Carsten †). 3., überarbeitete und erweiterte Aufl. Baden-Baden 2015 (2. überarbeitete und erweiterte Aufl. 2012, Erstauflage von Carsten 1932). Hier geht es zum Buch.

Buchbeiträge
  • Die Problematik des Sachverständigen am Beispiel der Schuldfähigkeitsbegutachtung aus der Sicht des Justizpraktikers. In: Kury (Hrsg.), Ausgewählte Fragen und Probleme forensischer Begutachtung. Köln 1987, 181.

  • „Wucher“. In: Ulsamer (Hrsg.), Lexikon des Rechts, Strafrecht/Strafverfahrensrecht, Neuwied 1989, 2. Aufl. 1996, 1218.

  • Empfehlen sich gesetzliche Änderungen, um Zeugen und andere nicht beschuldigte Personen im Strafprozess besser zu schützen? In: Verhandlungen des 62. Deutschen Juristentages, Band II/1, München 1998, L 43.

  • Die Aufarbeitung des DDR-Systemunrechts im Land Brandenburg aus staatsanwaltschaftlicher Sicht. In: Clavée/Kahl/Pisal (Hrsg.), 10 Jahre Brandenburgisches Oberlandesgericht, Baden-Baden 2003, 97, abrufbar unter http://www.gsta.brandenburg.de/sixcms/media.php/4140/OLGFestschrDDR.pdf

  • Über die Liebe der Deutschen zu den Polen. In: Michalka/Rautenberg/Vanja (Hrsg.), Polenbegeisterung, Berlin 2005, 160.

  • Hasskriminalität und Rechtsextremismus – von Definitionsproblemen und Gesetzeslücken. In: Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg, Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (Hrsg.), Expertenhearing „Hasskriminalität“. Kurzdokumentation der Fachtagung am 19. Februar 2007 im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei in Potsdam, Potsdam 2007, 13.

  • Die Verfolgung rechtsextremistischer Straftaten im Land Brandenburg und deren mögliche Ursachen. In: Schoeps/Botsch/Kopke/Rensmann (Hrsg.), Rechtsextremismus in Brandenburg, Handbuch für Analyse, Prävention und Intervention, Berlin 2007, 221.

  • Die nachträgliche Sicherungsverwahrung – Brandenburg zwischen öffentlicher Empörung und legislativem Zaudern. In: Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg (Hrsg.), Justiz in Brandenburg 2004 bis 2009, Potsdam 2009, 10.

  • Soll man mit der Antifa zusammenarbeiten? Ich döse am Strand, ein Trupp Jungnazis kommt. Wie kann ich reagieren? Beiträge 34 und 37 in: Kulick/Staud (Hrsg.), Das Buch gegen Nazis. Rechtsextremismus – Was man wissen muss und wie man sich wehren kann, Köln 2009, 144, 152.

  • Lothar Kreyssig – Ein „verwandelter“ Jurist. In: Döring (Hrsg.), Lothar Kreyssig. Aufsätze, Autobiografie und Dokumente, Leipzig 2011, 96.

  • Heidelberger Kommentar zur Strafprozessordnung, Bearbeitung der §§ 296-332. 1. Aufl. 1998, 2. Aufl. 1999, 3. Aufl. 2001, 4. Aufl. 2009, 5. Aufl. 2012.

  • Die deutsche Staatsanwaltschaft im Wandel der Zeiten. In: Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg (Hrsg.), Die Zukunft von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in Deutschland, Brandenburg an der Havel 2013, 19, abrufbar unter http://www.gsta.brandenburg.de/media_fast/4140/ZukunftStAKripo.pdf

  • Ernst Carsten – Ein vergessener Kammergerichtsreferendar jüdischer Abstammung. In: Monika Nöhre (Hrsg.), Zerstörte Rechtskultur. Vorträge im Berliner Kammergericht, Berlin/Brüssel 2013, 1.

  • Epilog. Otto Braun in der demokratischen Erinnerungskultur. In: Görtemaker (Hrsg.), Otto Braun. Ein preußischer Demokrat, Berlin 2014, 161.

  • Lothar Kreyssig – Ein „verwandelter“ Jurist. In: Döring/Haspel (Hrsg.), Lothar Kreyssig und Walter Grundmann. Zwei kirchenpolitische Protagonisten des 20. Jahrhunderts in Mitteldeutschland, Weimar 2014, 105.

  • Die Bedeutung des Generalstaatsanwalts Dr. Fritz Bauer für die Auseinandersetzung mit dem NS-Unrecht, Forschungsjournal Soziale Bewegungen. Analysen zu Demokratie und Zivilgesellschaft, 28. Jg., Heft 4, Stuttgart 2015, 162, abrufbar unter: http://forschungsjournal.de/node/2734

  • Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer und die strafrechtliche Auseinandersetzung mit dem NS-Unrecht. In: Morsch (Hrsg.), Die Konzentrationslager-SS 1936-1945: Exzess- und Direkttäter im KZ Sachsenhausen, Eine Ausstellung am historischen Ort, Berlin 2016, 9 = District Attorney Dr. Fritz Bauer and the Criminal Prosecution of Nazi Crimes. In: Morsch (Ed.), The concentration camp SS 1936–1945: Excess and direct perpetrators in Sachsenhausen concentration camp, An exhibition at the historical site, Berlin 2016, 9.

Fachaufsätze
  • Auf dem „flachen Land“ – Möglichkeiten polizeilichen Tätigwerdens im Jugendstrafverfahren. Kriminalistik 1984, 291.

  • Eintragung in das Erziehungsregister beim Absehen von der Verfolgung nach § 45 Abs. 2 JGG? Zentralblatt für Jugendrecht 1984, 507.

  • Das zur Anordnung der Leichenöffnung grundsätzlich zuständige Amtsgericht. Schleswig-Holsteinische Anzeigen 1985, 17.

  • „Angeklagter“ oder „Angeschuldigter“ bei Verlesung des Anklagesatzes ? Neue Zeitschrift für Strafrecht 1985, 256.

  • Die psychiatrisch-strafrechtliche Behandlung des sogenannten Psychopathen in historischer Sicht. Schleswig-Holsteinische Anzeigen 1986, 2.

  • Einführung in die Problematik des deutschen Brandstrafrechts. Zeitschrift Forschung und Technik im Brandschutz 1987,  52.

  • Anfangsverdacht wegen Rechtsbeugung gegen Staatsanwälte und Richter der früheren DDR. Deutsch-Deutsche Rechts-Zeitschrift 1993, 71 (mit Gerd Burges).

  • Täter-Opfer-Ausgleich im Land Brandenburg. Neue Justiz 1994, 300.

  • Plädoyer für ein begrenztes Straffreiheitsgesetz im Bereich des SED-Unrechts. Neue Justiz 1995, 617.

  • Strafmilderung bei selbstverschuldeten Rauschzuständen? Deutsch-Deutsche Rechts-Zeitschrift 1997, 45.

  • Solidarität gegen rechtsextremistische Gewalt! Neue Juristische Wochenschrift 1997, 920.

  • Täter-Opfer-Ausgleich bei Erwachsenen – praktische Erfahrungen aus dem Land Brandenburg. Österreichische Juristenzeitung 1997,819 und Prokuratura i Prawo 1998, 67.

  • Die Reform des strafrechtlichen Sanktionensystems. Neue Justiz 1999, 449 und Prokuratura i Prawo 1999, 7.

  • Der Generalstaatsanwalt: Ein politischer Beamter? Deutsche Richterzeitung 2000, 141.

  • Staatsanwaltschaft und Gewaltenteilung. Neue Justiz 2003, 169.

  • Wider das herrschende Immunitätsrecht! Eine Entgegnung und zugleich ein Beitrag zum zehnjährigen Bestehen der Verfassung des Landes Brandenburg. Deutsche Richterzeitung 2003, 56 (mit Hasso Lieber).

  • Zur „Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen“ in § 86 III StGB. Goltdammer`s Archiv für Strafrecht 2003, 623.

  • Die Abhängigkeit der deutschen Staatsanwaltschaft. Goltdammer`s Archiv für Strafrecht 2006, 356, abrufbar unter http://www.gewaltenteilung.de/rautenberg_2.htm

  • Zehn Jahre MESTA – Ein Erfahrungsbericht über das ganzheitliche IT-System der Staatsanwaltschaften des Landes Brandenburg. 2008, abrufbar unter www.jurpc.de/aufsatz/20080056.htm

  • InStar – Ein kriminalpolitischer Quantensprung. Deutsche Richterzeitung 2009, 272 (mit Klaus Koepsel).

  • Brauchen wir einen besonderen Gerichtsstand für Straftaten im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr? Zeitschrift für Rechtspolitik  2010, 140 (mit Rolf Hannich).

  • Über das Verhältnis der Anordnungskompetenz von Staatsanwaltschaft und Polizei bei Gefahr im Verzug. Neue Justiz 2010, 418.

  • In Memoriam Nürnberger Juristenprozess: Die Auseinandersetzung mit dem NS-Justizunrecht in den beiden deutschen Teilstaaten, Goltdammer’s Archiv für Strafrecht 2012, 32.

  • Die deutsche Staatsanwaltschaft: „Objektivste Behörde“ mit viel Macht, aber geringem

  • Ansehen – Was ist zu tun?, Deutsche Richterzeitung 2014, 214, abrufbar unter http://www.gsta.brandenburg.de/media_fast/4140/DRiZ_06_2014_S214-219_Rautenberg.pdf

  • Deutscher Widerstand gegen weisungsunabhängige Staatsanwaltschaft.  Zeitschrift für

  •  Rechtspolitik 2016, 38, abrufbar unter http://www.gsta.brandenburg.de/media_fast/4140/ZRP_2016_02.pdf

  • Fritz Bauer: Das Verbrechen und die Gesellschaft. Neue Justiz 2016, 316, abrufbar unter  http://www.gsta.brandenburg.de/media_fast/4140/NJ_8_2016.pdf

  • Thüringer Justizminister schränkt sein Weisungsrecht gegenüber der Staatsanwaltschaft ein. Neue Justiz 2017,193.

Buchbesprechungen, Anmerkungen und Vorworte
  • Weitere kritische Anmerkung zu: Weinschenk, C.: Der Verstoß gegen den Satz vom ausgeschlossenen Dritten in § 21 StGB der Bundesrepublik Deutschland. Forensia 1988, 11.

  • Rezension von: Ostendorf, Jugendgerichtsgesetz, 3. Aufl. Neue Justiz 1995, 416.

  • Anmerkung zu dem Urteil des Amtsgerichts Chemnitz vom 29.8.1996. Neue Justiz 1997, 94.

  • Rezension von: Ostendorf, Jugendgerichtsgesetz, 4. Aufl. Neue Justiz 1998, 638.

  • Anmerkung zu dem Beschluss des Besonderen Senats des Bezirksgerichts Potsdam vom 8.11.1993. Neue Justiz 1994, 88.

  • Rezension von: Zacharias, Der gefährdete Zeuge im Strafverfahren. Neue Juristische Wochenschrift 1998, 2807.

  • Anmerkung zu dem Beschluss des  Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 8.2.2000. Neue Zeitschrift für Strafrecht 2000, 502.

  • Rezension von:  Hassemer, Strafen im Rechtsstaat. Neue Juristische Wochenschrift 2002, 808.

  • Rezension von: Ostendorf/Danker (Hrsg.), Die NS-Strafjustiz und ihre Nachwirkungen. Goltdammer`s Archiv für Strafrecht 2005, 179.

  • Vorwort zu: Julia Franke (Hrsg.), Ein Europäischer Freiheitskämpfer. Ludwik Mieroslawski 1814-1878), Berlin 2006, 6 (mit Mieczysław Tabor).

  • Grußwort. In: Sozialwerk Potsdam e.V. (Hrsg.), INFO 31/2008,1.

  • Vorwort zu: Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt. Einsichten von Strafgefangenen, aufgezeichnet von Frank Schauka, 1. Aufl. Juli 2009, 2. Aufl. Dezember 2009, 3, abrufbar unter http://www.clear-canvas.com/buch-schauka.htm

  • Rezension von: Wolfgang Hetzer, Rechtsstaat oder Ausnahmezustand? Souveränität und Terror. Goltdammer`s Archiv für Strafrecht 2009, 662.

  • Rezension von: Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Strafrecht. Besonderer Teil, 2. völlig neu bearb. Aufl. 2009. Goltdammer`s Archiv für Strafrecht 2010, 539.

  • Vorwort zu: Wolfgang Swat, Mord ohne Mörder, Authentische Kriminalfälle aus der DDR, Berlin 2011, 7.

  • Ungeschoren ins neue Amt gekommen. Die NS-Wehrmachtsjustiz und ihr Nachleben. Rezension von: Wette/Perels (Hrsg.), Mit reinem Gewissen, Wehrmachtsrichter in der Bundesrepublik und ihre Opfer. Der Tagesspiegel, 7.11.2011, 25, abrufbar unter http://www.tagesspiegel.de/kultur/ungeschoren-ins-neue-amt-gekommen-die-ns-wehrmachtsjustiz-und-ihr-nachleben/5804572.html

  • Mit der Akribie eines Buchhalters…Anstelle eines Vorwortes. In: Matthias Krauß, Völkermord       statt Holocaust. Jude und Judenbild im Literaturunterricht der DDR, Ein Nachlesebuch, 2., überarbeitete Aufl., Schkeudlitz 2012, 9.

  • Playgirl im Feindgebiet. Rezension von: Michael Jürgs, Codename Hélène. Churchills Geheimagentin Nancy Wake und ihr Kampf gegen die Gestapo in Frankreich. Der Tagesspiegel und Potsdamer Neueste Nachrichten, 10.12.2012, 7, abrufbar unter http://www.tagesspiegel.de/kultur/playgirl-im-feindgebiet/7497508.html

  • Opfern der DDR-Justiz wird von der Lektüre abgeraten. Brandenburgs Generalstaatsanwalt über das Buch des Ex-Präsidenten des Obersten Gerichts der DDR Günther Sarge: „Im Dienste des Rechts. Der oberste Richter der DDR erinnert sich.“ Berlin 2013. MAZ-online vom 12.3.2013, abrufbar unter http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12484609/62249/Brandenburgs-Generalstaatsanwalt-ueber-das-Buch-des-Ex-Praesidenten.html#

  • Rezension von: Thomas Darnstädt, Der Richter und sein Opfer. Wenn die Justiz sich irrt. Der Tagesspiegel , 29.4.2013, 21, abrufbar unter http://www.tagesspiegel.de/kultur/wenn-die-justiz-sich-irrt/8134958.html

  • Rezension von: Karsten Altenhain/Frank Dietmeier/Markus May, Die Praxis der Absprachen im Strafverfahren, Neue Justiz 2013, 421.

  • Die Demontage des Generalstaatsanwalts Dr. Fritz Bauer. Nicht nur eine Kritik der

  • Biographie von Ronen Steinke, NJ 2014, 369, abrufbar unter http://www.gsta.brandenburg.de/media_fast/4140/NJ_9_2014_Beitrag_Rautenberg.pdf

  • Rezension von: Andreas B. Schaut, Europäische Strafrechtsprinzipien. Ein Beitrag zur systematischen Fortentwicklung übergreifender Grundlagen. Goltdammer`s Archiv für Strafrecht 2014, 667.

  • Vorwort zu: Conrad Taler, Asche auf vereisten Wegen, Berichte vom Auschwitz-Prozess, 2. Aktualisierte und erweiterte Auflage, Köln 2015, 7.

  • Vorwort zu: Lorenz Völker, War mein Großvater ein Nazi? Ein Enkel auf Spurensuche nach der Geschichte eines Staatsanwalts im Dritten Reich,  Hildesheim 2015, 5.

  • Die Antwort von Ronen Steinke auf meine Besprechung seines Buches „Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht“: Eine Replik, Forschungsjournal Soziale Bewegungen. Analysen zu Demokratie und Zivilgesellschaft, 28. Jg., Heft 4, 2015, 374.

Essays
Sonstige Publikationen

Über mich – im Detail

Die deutsche Teilung habe ich immer als sehr belastend empfunden, zumal ich im Grenzgebiet aufgewachsen bin und den Todesstreifen oft vor Augen hatte. Nicht alle Sozialdemokraten haben damals an dem Ziel der Wiedervereinigung der Nation festgehalten. Erst nachdem Willy Brandt davon gesprochen hatte, dass nun zusammenwachse, was zusammen gehöre, bin ich 1990 in die SPD eingetreten, und zwar ganz bewusst am 17. Juni, dem damaligen Tag der deutschen Einheit.

1992 habe ich mich von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe in das Land Brandenburg abordnen zu lassen, um die strafrechtliche Auseinandersetzung mit dem SED-Unrecht aufzubauen. 1993 habe ich mich versetzen lassen, um mich als Behördenleiter für das Zusammenwachsen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Osten und dem Westen zu engagieren. Dabei gehöre ich zu den wenigen westdeutschen Beamten, für die die Versetzung in den Osten nicht mit einer Beförderung verbunden war. Die kam aber im März 1996 mit meiner Ernennung zum Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg.

Darauf, dass ich diese Position trotz meiner Schwerbehinderung erreicht habe, bin ich stolz. Kurz vor meiner Einschulung erkrankte ich schwer, habe zwei Jahre im Gipsbett verbracht, war danach schwer gehbehindert und bin es immer noch. Während der Zeit meiner Erkrankung wurde ich von meiner Mutter unterrichtet.

Zeit für das Privatleben ist mir viele Jahre nicht geblieben. Erst 2006 habe ich geheiratet und freue mich, dass wir mit dem Sohn meiner Frau eine Familie bilden, die sich liebt und zusammen hält. Meine Frau ist in der DDR aufgewachsen und auch langjähriges Mitglied der SPD. Meinen Entschluss, für den Bundestag zu kandidieren, trägt sie mit und begleitet mich, so oft wie es ihre eigene berufliche Tätigkeit zulässt. Unsere Freizeit verbringen wir gemeinsam mit Wanderungen und der Gartenarbeit, und ich  erfreue ich mich an meiner Schallplattensammlung. Denn die Musik ist seit der schwersten Zeit meiner Kindheit ein ständiger Begleiter, wobei zwar die Pop-Musik dominiert, aber auch Jazz und Klassik von mir konsumiert werden. Während ich früher dabei viel gelesen habe, macht mir heute das Schreiben mehr Freude. Ich denke, dass die Fähigkeit formulieren zu können, im Bundestag gefragt ist, dem es auch gut tun würde, wenn die kleine Gruppe derer verstärkt wird, die keine Berufspolitiker sind.

Meine persönliche Überzeugung habe ich in der Vergangenheit auch dann gesagt, wenn mir bewusst war, dass ich damit anecken könnte. Die Wählerinnen und Wähler können sich darauf verlassen, dass sich daran nichts ändern wird!

Allerdings bin ich auch kein notorischer Rechthaber, der immer mit dem Kopf durch die Wand will. Denn der von mir neben Willy Brandt besonders geschätzte Helmut Schmidt sagte in seiner berühmten Rede „Zum Ethos des Politikers“ am 8. Mai 2007: „Gesetzgebung und Entscheidung durch eine Parlamentsmehrheit setzt bei den vielen einzelnen die Fähigkeit und den Willen zum Kompromiss voraus!  Ohne   Kompromiss kann  kein  Konsensus einer  Mehrheit zustande kommen. Wer den Kompromiss prinzipiell nicht kann oder nicht will, der ist zur  demokratischen  Gesetzgebung  nicht  zu  gebrauchen. Allerdings ist  mit  dem Kompromiss oft ein Verlust an Stringenz und Konsequenz des politischen Handelns verknüpft.  Solchen  Verlust  muss der demokratische  Abgeordnete  willig  in  Kauf nehmen. Das gehört ins Stammbuch der deutschen Idealisten geschrieben.“ 

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Politiker stromlinienförmig gestaltet sein muss, wofür Helmut Schmidt das beste Beispiel ist. Sonst würde ich auch kein Politiker sein wollen.

Da ich von vornherein auf einen sicheren Platz auf der Landesliste verzichtet habe, muss ich den Wahlkreis direkt gewinnen, um in den Bundestag einzuziehen. Ich hoffe daher das Vertrauen der Wählerinnen  und Wähler zu gewinnen, obwohl ich eines bisher nicht gelernt habe:  meine eigene Person zu „verkaufen“.

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